You can feel it!
  • Wie werde ich ein Youtube-Star?

    Tausende Euro im Monat verdienen. Das wünscht sich wohl jeder… Aber eigentlich braucht man dazu nur einen Computer mit Internetzugang und eine geniale Idee. Genügend Youtube-Stars brauchen nicht mehr zur Arbeit zu gehen, da sie mit ein paar Videos Beträge im vier- bis fünftstelligen Bereich im Monat verdienen.
    Und eigentlich ist es gar nicht so schwer, als Youtuber bekannt zu werden.

    Hier zeigen wir Euch, wie Ihr in fünf Schritten zum Internet-Star werdet.

     

    1. Ausgefallenen Namen und Charakter ausdenken

    Denk Dir am besten einen Namen aus, den man sich leicht merken kann aber trotzdem schon mal auf die Inhalte deiner Videos anspielt. Das beste Beispiel ist hier Sami Slimani, der damals unter dem Pseudonym „Herr Tutorial“ mit Videos über das Krawatte binden bis hin zur Entfernung von Mitessern bekannt wurde.

    Auch einen einpägsamen Namen trägt das Comedy-Trio „Y-Titty“, abgeleitet von dem englischen „Y. T. D.“, was für „Youtube-Dummies“ steht. Diesen Charakter der Dummies spielen sie auch in ihren Sketchen.

    2. Richtige Themenwahl

    Stell Dir die Frage: „Was könnte meine Zuschauer interessieren?“ Dazu ist natürlich wichtig, dass Du dir über deine Zielgruppe im klaren wirst. Eine Statistik belegt, dass sich 85% der 18-24-jährigen Internetvideos ansehen. Bei den 14-18-jährigen ist die Zahl deutlich höher. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zahl der Nutzer.
    Beachte dabei, dass kein Thema zu doof oder zu unbeliebt ist…

    3. Bekanntheitsgrad erlangen

    Wichtig ist hierbei die sog. SEO („Search Engine Optimization“, dt. „Suchmaschinenoptimierung“). Benenne Deine Videos mit Titeln, dessen Begriffe Internetnutzer auch suchen. Zum Beispiel wird der Titel „Die optimale Bindung des Windsorknotens“ sehr wahrscheinlich nicht bei google gesucht. Hierfür ist der Titel „Krawatte binden leicht gemacht“ deutlich besser.

    Die Videos auf Facebook, Twitter und Co. zu verlinken und zu teilen hilft dabei, dass Deine Freunde sich deine Tracks ansehen und Du somit schon mal mehr Klicks bekommst und bekannter wirst.

    Deinen Abonnenten gefällt, was Du machst. Also hör nicht auf, Videos hochzuladen. Am besten ist es, eine gewisse Regelmäßigkeit hineinzubringen.

    4. Auf Unternehmen aufmerksam machen

    Bis jetzt ist jedoch noch kein Cent verdient. Mit genügend Aufrufen und regelmäßigen Uploads werden Unternehmen auf Dich zukommen und fragen, ob sie vor den Videos Werbung schalten dürfen. Natürlich ist es möglich, die Unternehmen auf Dich aufmerksam zu machen. Dies gelingt am besten mit Videos, die inhaltlich zu ihrem Slogan oder ihrem Produkt passen.

    Diese Spots klicken wir alle nach den 5 Sekunden, in denen man sich diese ansehen muss, sofort weg. Aber genau diese Reklame bringt den Youtubern Geld, egal ob sich der Nutzer diese bis zum Ende ansieht oder nicht.

    5. Richtige Geldverwaltung

    Um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden, ist es wichtig, dass man die Einnahmequelle anmeldet. Wenn der Jahresumsatz unter 17.500 Euro liegt, muss man den sog. Nebenerwerb nur kurz beim Finanzamt angeben. Ein Gewerbe muss man als Künstler nicht anmelden. Sollte der Jahresumsatz jedoch über 17.500 Euro im Jahr liegen, muss im Landratsamt bzw. Bürgerbüro der Stadt ein Gewerbe angemeldet . Dies gilt übrigens auch für Musiker und Künstler anderer Art.
    Erfolg kommt nicht auf ein Mal. Man muss ihn sich schrittweise erarbeiten und eine Menge Zeit hineinstecken. Wenn das „Geschäft“ jedoch mal flutscht, waren es die Mühen auf jeden Fall wert.