You can feel it!
  • Groß, größer, Tomorrowland

    Jedem, der sich ein bisschen mit aktueller elektronischer Musik auseinandergesetzt hat, wird irgendwann einmal der Name Tomorrowland über den Weg gelaufen sein. Das belgische Festival ist mittlerweile zu einem Symbol für die EDM Szene geworden. Seit 2005 lautet hier das inoffizielle Motto für jedes Jahr: „Noch größer, noch mehr Stars und noch krassere Bühnen.“ Angefangen hat alles mit zwei Dancefloors, mehreren kleinen Zelten und ein paar bekannten DJs. In den Jahren danach wurde das Festival immer größer und immer mehr internationale Top Künstler, wie David Guetta, Dimittri Vegas & Like Mike, Skrillex oder Knife Party, performten was das Zeug hielt. Entsprechend groß wie die Anzahl der Stars ist, ist auch die Besucherzahl. Alleine 180000 Besucher gab es letztes Jahr, Tendenz steigend.

    Tomorrowland Mainstage

    IMG_3006 von Sergey Zhirnov  auf flickr.com (CC BY 2.0)

    Exportschlager Tomorrowland

    Seit 2011 stieg die Popularität so stark, das die Betreiber beschlossen ihr Festival in das Ausland zu exportieren. Seit 2013 findet Tomorrowworld in den USA statt und seit 2015 gibt es Tomorrowland Brasil. Beide mit ähnlich hohen Besucherzahlen wie das Original aus Belgien. Und auf alle Events strömen Besucher aus aller Welt, was das Ganze zu einer gigantischen internationalen Party macht. Spaß steht hier an oberster Stelle, manchmal sogar etwas zu weit oben, den überall wo große Partys gefeiert werden sind auch gerne mal Drogen wie MDMA im Umlauf, wie die verlinkte Diskussion zeigt. Insgesamt bleibt es hier aber meistens friedlich, den der Großteil der Besucher ist zum feieren mit Top DJs da.

     

    Der Spaß kostet

    Tomorrowland Ticket und Armband

    P2920133 von Franklin Heijnen auf flickr.com (CC BY 2.0)

    Das Problem ist nur: Wer auf die fetteste Party der Welt will muss rechtzeitig Tickets kaufen. Zum Beispiel wurden die über 180000 Tickets für das Original in Belgien, dass in ein paar Wochen stattfindet, innerhalb einer halben Stunde vollständig ausverkauft und das obwohl sich der Preis für das billigste Ticket für das ganze Festival auf 275 € beläuft und man damit noch nicht einmal einen Zeltplatz für das Wochenende bekommt. Wer dann doch ein bisschen mehr Luxus, wie ein eigenes kleines Minihäuschen und Zugang zu sämtlichen Areas haben will, legt dann gerne Mal um die 1000€ für sein Festivalticket hin. Die Anreise nach Belgien will dann natürlich auch noch bezahlt sein. 

     

    Der pure Wahnsinn oder das hotteste Festival der Welt?